Universitäten sind verpflichtet, zur Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen und der Lösung von Problemen beizutragen. Die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK-Wissenschaften) leisten diesbezüglich einen besonderen Beitrag, da sie gesellschaftliche Fragestellungen und Herausforderungen in ihrer Relevanz und Aktualität bearbeiten und die Resultate erneut an die Gesellschaft weitergegeben werden. Somit ermöglicht die kulturwissenschaftliche Forschung gesellschaftliche Innovationen, sie fördert aber auch die Region, in der sie statt findet und trägt indirekt auch zum Erhalt und der Beförderung von Demokratie bei. Um die Vorteile der Kooperation zwischen Forschung und Gesellschaft sichtbar und bewusster zu machen, verfolgt das Projekt „Wissenstransfer in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften stärken“, das Ziel zu erforschen, wie der Transfer von Erkenntnissen in diesen Disziplinen besser gelingen kann.
Um den gegenwärtigen Status bezogen auf Wissenstransfer in den GSK-Wissenschaften an unserer Universität zu erheben, wurden im ersten Projektjahr qualitative Interviews mit an der Universität tätigen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern geführt. Im zweiten Projektjahr wird sich eine Arbeitsgruppe an der AAU u. A. mit dem schwierigen Thema der Evaluierung der GSK-Wissenschaften befassen. Im Namen unseres Projektteams möchten wir Sie herzlich zum Forschungsupdate des Projekts einladen. Die Veranstaltung findet am 21. Oktober von 09:00 bis 11:00 Uhr im Omansaal (z.1.29) der Alpen-Adria Universität (AAU) statt. Das Programm:
1) Begrüßungsworte, Friederike Wall, Vizerektorin für Forschung an der AAU
2) Einführung ins Forschungsupdate, Alice Pechriggl, Projektleiterin, AAU
3) Resultate des 1. Projektjahrs und Ausblick, Daniel Wutti, wissenschaftlicher Projektmitarbeiter, AAU
4) Das Wissenstransfer-Bild in der FoDok, Markus Hayden, wissenschaftlicher Projektmitarbeiter, AAU
5) Verwertungsaktivitäten von GSK- und EEK-Forschungsergebnissen, Barbara Haselsteiner, Karl-Franzens Universität Graz
6) Podiumsdiskussion zum Thema, mit Inputs von an der AAU tätigen Wissenschafter*innen
Nähere Informationen: daniel.wutti@aau.at