Der Partnering Day 2017 war mit 130 TeilnehmerInnen sehr gut besucht. In über 200 bilateralen Gesprächen tauschten ForscherInnen und Wirtschaftstreibende ihre innovativen Technologien und Projektideen aus und ebneten so den Weg zu nachhaltigen Kooperationen.

Die Medizinische Universität Graz veranstaltete unter dem gemeinsamen Dach des Wissenstransferzentrums Süd (WTZ Süd) in Kooperation mit Technischer Universität Graz, Universität Graz, Montanuniversität Leoben sowie Alpen-Adria Universität Klagenfurt am 21. September den internationalen PARTNERING DAY 2017.

Am Vormittag präsentierten ausgewählte TeilnehmerInnen nach zwei Plenarvorträgen eine Reihe von Pitches aus Forschung und Wirtschaft. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Partnerings und es wurden in bilateralen Gesprächen Möglichkeiten für Kooperationsprojekte ausgelotet.

Zur Eröffnung erläuterte Caroline Schober-Trummler, Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizinischen Universität Graz im Dialog mit Moderatorin Veronika Schöpf Projekte und Bedeutung des WTZ Süd, insbesondere des Partnering Days.

Mit großem Interesse wurde der Vortrag von Christiane Druml verfolgt, welche in ihrer Funktion als Vorsitzende der österreichischen Bioethik Kommission, auf die Bedeutung der Bioethik für unsere Gesellschaft hinwies, die sich von den wesentlichen (medizinischen) Entscheidungen am Beginn des Lebens über vielfältige mögliche Eingriffe in die Signatur des Lebens (Stichwort: CRISPR) bis hin zum würdevollen Ableben erstreckt. Im zweiten Eröffnungsvortrag sprach Franz Dornig, Cognitive Solutions Manager bei IBM, über bereits bestehende und zukünftige artifizielle kognitive Systeme, welche nicht zuletzt auch den medizinischen Bereich erheblich beeinflussen werden.

Anschließend stellten ausgewählte Personen aus Forschung und Wirtschaft in fünfminütigen Pitches ihre aktuellen Technologien und Kooperationsideen vor. Diese 21 Kurzvorträge gaben einen hervorragenden Überblick zum Themenspektrum Health Tech und wurden am Ende mit einer kleinen Preisübergabe für den besten, vom Publikum gewählten Vortrag (Francesco Greco, TU Graz) und das beste Projekt (Michael Mayrhofer-Reinhartshuber, KML Vision OG) gekrönt.

Nach dem Vormittagsprogramm folgte am Nachmittag der wesentliche Teil der Veranstaltung, die Partnering Gespräche, bei denen konkret Kooperationen initiiert oder ausgebaut werden konnten. Die TeilnehmerInnen hatten bereits Wochen im Voraus die Möglichkeit, Gespräche zu buchen, was rege genutzt wurde. Nach individuellen, vorab organisierten Zeitplänen tauschten sich Unternehmen und Forschungsgruppen in 20 minütigen bilateralen B2B Meetings aus. Insgesamt 225 B2B Meetings sorgten für ausgebuchte Konferenztische bis zum Abend und ebneten den Weg zu nachhaltigen Kooperationen.

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Erstellt von: Medizinischer Universität Graz, RG
am: 11.10.2017